One Way Trip
Mit diesem Film wagen sich schweizer Filmeschaffende an das Genre Horrorfilm heran. Es war jedoch keineswegs ein einfacher Weg vom Drehbuch an die Leinwand. Die Idee des Films entstand bereits vor sechs Jahren. Im September kam die 3D-Produktion, die trotz dem kleinen Budget gut gelungen ist, nun endlich in die schweizer Kinos.
Die Schweizer Filmbranche wächst. Nachdem zahlreiche Schweizer Dramen und Komödien ihren Weg ins Kino gefunden haben , wagt man sich nun zum ersten mal mit dem Film One Way Trip 3D an die Rubrik Horrorfilme heran. Es war jedoch keineswegs ein einfacher weg vom Drehbuch an die Leinwand. Die Idee des Films entstand bereits vor sechs Jahren. Inzwischen wurde in Irland der Film Shrooms produziert, dessen Handlung sehr ähnlich ist, ausserdem wurde mit Avatar die 3D Qualitätsansprüche so erhöht, dass die Effekte im Schweizer Film sehr mickrig wirken.
Der Film dreht sich um Valerie(Sabrina Reiter) und ihre Freunde, welche gemeinsam in den Jura fahren um eine bestimmte Pilzart, den sogenannten spitzkegligen Kahlkopf, aufzuspüren, weil dieser anscheinend eine ähnliche Wirkung hat wie die Droge LSD.
Auf der Fahrt platzt jedoch der Reifen ihres Wagens und ein mysteriöser Bauer und seine Tochter versuchen zu helfen. Nachdem sie schlussendlich ihr Lager aufgeschlagen haben und den Pilz finden, beginnen sie ausgelassen zu feiern. Sie merken nicht, dass sie beobachtet werden.
Als plötzlich Timo, Valeries Bruder, blutüberströmt ins Lager stürzt, reden sie sich alle ein, er sei nur gestürzt. Als dann plötzlich auch noch ein Unwetter ausbricht, beschliessen sie im nahegelegen Hof Schutz zu suchen. Doch da angekommen merken sie, dass sie nicht alleine da sind. Der Partytrip wird zu einem Horrortrip...
Im grossen und ganzen kann man sagen, dass der Film trotz dem kleinen Budget gut gelungen ist. Man verliert jedoch wegen den vielen Figuren ein wenig die Übersicht und ihre Schicksale gehen einem nicht so nahe wie erhofft. Aber ansonsten hat One Way Trip eine Richtung eingeschlagen, deren zukünftige Schweizer Produktionen gerne folgen dürfen.


